|
Winkelfehlsichtigkeit
/ Augenglasbestimmung
Bestellen Sie kostenfrei unter arabella@online.de
unser Informationsheft:
Das Wunder des räumlichen
Sehens.....und Winkelfehlsichtigkeit.
Darin werden in anschaulicher Weise und mit vielen
Illustrationen die einzelnen Stationen der visuellen Wahrnehmungsprozesse
beschrieben. Es ist spannend und faszinierend die komplexen Abläufe
des Sehens zu verstehen.
Winkelfehlsichtigkeit
(R)
Bei den
Händen spricht man von Rechts- oder Linkshändigkeit. Ähnlich
ist es bei den Augen. Hier gibt es ein Führungs- und ein Begleitauge.
Stellen Sie sich vor, Sie liegen an einem Sandstrand und schauen
in den Himmel. Es ist kein Wölkchen zu sehen, Ihre Augen sind
völlig entspannt und nehmen ihre physiologische Ruhestellung
ein. Sofern eine Winkelfehlsichtigkeit besteht, zielt das Führungsauge
senkrecht nach oben, während das Begleitauge schräg abweicht.
Da jedoch beim visuellen Prozess im Gehirn die Seheindrücke
vom rechten und linken Auge aufeinander gelegt werden, bekommt das
Gehirn, sobald ein Wölkchen am Zenit auftaucht, ein Problem.
Das Führungsauge fixiert die Wolke, während das Begleitauge
den blauen Himmel daneben ansieht. Die verschiedenen Bilder passen
nicht zusammen. Winkelfehlsichtigkeit beschreibt diese Blickrichtungsabweichung
der beiden Augen in Ruhestellung.
Die Natur kann diese Abweichung durch zusätzliche "motorische"
Anstrengung der Augenmuskeln kompensieren. Diese bewirken, dass
nun auch das Begleitauge auf das Sehziel des Führungsauges
ausgerichtet wird und die Bilder zur Deckung kommen. Diese zusätzliche
Muskelarbeit wird den ganzen Tag über benötigt und kann
sehr unangenehme Beschwerden auslösen wie z.B. Kopfschmerzen,
rote und brennende Augen, Nackenschmerzen durch schiefe Kopfhaltung
und vieles mehr.
Um diese Muskelanstrengungen zu reduzieren, kann das Gehirn weiter
auch neuronale Umstellungen vornehmen. Veränderungen von komplexen
Nervenschaltungen sind aufwendig und folgenreich. Nachteilige Folgen
dieses "sensorischen" Ausgleichs können sich u.a.
in einer hohen Lichtempfindlichkeit, Nachtblindheit oder einem eingeschränkten
räumlichen Sehen zeigen.
In der Mess- und Korrektionsmethodik nach H.-J. Haase (MKH) wird
die Winkelfehlsichtigkeit gemessen und durch Augengläser mit
Prismen korrigiert. Ziel ist ein zugleich scharfes und entspanntes
Sehen. Im Idealfall entfallen die durch die motorische und sensorische
Kompensation verursachten Anstrengungsbeschwerden vollständig.
Der Begriff "Winkelfehlsichtigkeit" wurde 1993 in die
optometrische Fachsprache eingeführt. Bis dahin wurde die Bezeichnung
"Heterophorie" verwendet. Beide Bezeichnungen haben die
gleiche Bedeutung. Die Augenglasbestimmung mittels MKH ist keine
medizinisch anerkannte Methode, obwohl sie von einigen renommierten
Augenärzten praktiziert wird. Viele positive und beeindruckende
Kundenerfahrungen bestärken uns aber darin, unsere Intention
mit der MKH zu vertiefen.
|